StartseiteDie Milch-Bibliothek → Reismilch

🌾 Getreidemilch

Reismilch

Lange bevor Tetrapacks in die Supermarktregale kamen, trank Asien schon Reis. Japans Amazake, ein süßes, fermentiertes Reisgetränk, reicht über tausend Jahre zurück, und Koreas Sikhye ziert bis heute Feste und Feiern. Die moderne, trinkfertige Version entstand in der kalifornischen Reformkost-Szene der 1980er-Jahre, als Rice Dream haltbare Reismilch einem breiten Publikum vorstellte. Sie ist das Fliegengewicht der Kategorie: dünn, klar und dezent süß, ohne eigenen dominanten Geschmack. Da Reis frei von den großen Allergenen ist (keine Nüsse, kein Soja, kein Gluten), ist sie eine verlässliche Wahl für empfindliche Ernährungsweisen und für Kinder. Gieß sie über Müsli, misch sie in Smoothies oder verwende sie in Desserts, bei denen es genau um diese leichte Note und natürliche Süße geht.

Reismilch — die Pflanze, aus der sie stammt, beim Wachsen

Zuerst die Pflanze.

Herkunft

Asiatische Reisgetränk-Traditionen; moderne Version aus Kalifornien, 1980er-Jahre

Schmeckt wie

Leicht, dünn und klar, mit einer zarten natürlichen Süße

Am besten für

Müsli, Smoothies und allergikerfreundliche Ernährung mit milder Milch

Heute ausprobieren

Marken, die Reismilch herstellen

Die Flaggen zeigen das Heimatland jeder Marke. Die Links führen zu den offiziellen Websites.

Logos und Marken gehören ihren jeweiligen Inhabern. Die Auflistungen sind redaktionell und keine Sponsoring-Platzierungen.

Quellen & Belege

  1. History of Amazake and Rice Milk (1000 BCE to 2021) — Soyinfo Center, 2021
  2. Oryza sativa L., in Handbook of Energy Crops by James A. Duke — Purdue University NewCROP, 1983